System-Architektur
Datenmodell, Schnittstellen und Technikwahl schriftlich — mit den Gründen, nicht nur den Ergebnissen.
- Datenmodell
- Schnittstellen
- Begründet
Wie es abläuft
Ein Architekturdokument ist bei uns kurz und für Menschen geschrieben, nicht für den Aktenordner.
Das Datenmodell
Wir legen fest, welche Dinge es gibt und wie sie zusammenhängen. Das klingt trocken und ist die folgenreichste Entscheidung des ganzen Projekts: Ein Datenmodell lässt sich später ändern, aber nur mit Migration und Ausfallzeit.
Schnittstellen
Wo eure Software mit anderen spricht, klären wir vorher: Welche Daten fließen, in welche Richtung, wie oft, und was passiert bei Ausfall. Besonders die letzte Frage. Fremde Systeme sind nicht immer erreichbar, und was dann geschieht, gehört entschieden statt erlitten.
Technikwahl mit Gründen
Wir schreiben nicht nur auf, was wir nehmen, sondern warum — und was wir verworfen haben. In zwei Jahren fragt jemand, warum das so ist. Steht der Grund nicht dabei, wird die Entscheidung entweder blind übernommen oder blind umgeworfen.
Was wir bewusst offen lassen
Nicht alles muss jetzt entschieden werden. Wir markieren, was später fällt, und sorgen dafür, dass die Entscheidung dann noch möglich ist.
- Zugang zu Systemen, die angebunden werden, samt Ansprechpartner auf deren Seite.
- Eure Erwartung an Last und Wachstum: zehn Nutzer oder zehntausend, das ändert alles.
- Vorgaben, an die wir gebunden sind — Serverstandort, vorhandene Verträge, Hausstandards.
Ein Architekturdokument mit Datenmodell, Schnittstellen, Technikentscheidungen und den Gründen dafür.
Wenn man das überspringt
Architektur entsteht auch ohne Dokument — dann eben nebenbei, aus Einzelentscheidungen. Das Ergebnis trägt meist die erste Version und selten die dritte, und der Umbau kostet dann mehr als das ursprüngliche Projekt.
Fragen zu diesem Schritt?
Ein Gespräch kostet nichts und dauert eine halbe Stunde. Danach weißt du, ob wir zusammenpassen.